Siedler-Interessengemeinschaft Bergmannssiedlung
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Die S.I. wurde gegründet:

Großer Erfolg war der Bürgerinitiative der Bergmannssiedlung beschieden, die sich für den Erhalt der Bergmannssiedlung am Kanal einsetzten. Ein Beschluß des Rates der Stadt Lünen vom 24. September 1975 hatte nach massivem Protest der Bürgerinitiative Neubaupläne im Gebiet der Bergmannssiedlung vereitelt. Die am Mittwochabend einberufene "Bürgerversammlung" sollte die endgültige Gründung der Siedler-Interessengemeinschaft Bergmannssiedlung am Kanal besiegeln. Gleich am Abend traten ihr spontan ca. 80 Bewohner der Bergmannssiedlung bei.
Dieser Zusammenschluß ist vor allem Karl Walter zu verdanken, der schon die Bürgerinitiative führte und jetzt mit überwältigender Mehrheit zum Vorsitzenden der Siedler-Interessengemeinschaft gewählt wurde. Vordringliches Ziel ist es, die Mieter vor einer Störung oder Verletzung der privaten Sphäre zu schützen. Außerdem soll die Gemeinschaft gefördert werden. Für die Zukunft sind Kinderfeste und mehrere Treffen geplant.
Mittwoch, 05.November 1975:
Vor vollbesetztem Saal eröffnete der Vorsitzende Karl Walter die erste ordentliche Mitgliederversammlung der Siedler-Interessengemeinschaft. Mit Freude wurde festgestellt, daß schon über 60% der Bewohner der Siedlung Mitglieder sind. Nach einer kleinen Satzungsänderung stand die Wahl des gesamten Vorstandes auf dem Programm. Als 2. Vorsitzender wurde Paul Müller gewählt. 1.Kassierer wurde Friedhelm Grundmann, Stellvertreter Helmut Bunse, 1.Schriftführerin Ilse Alheidt, Stellvertreter Horst Lüdicke, Kassenprüfer wurden Flügel, Schmidt und Hoffmann. Aus jeder Straße der Bergmannssiedlung wurde ein Straßensprecher gewählt. Blücherstraße: Maria Grunewald, Kösterstraße: Helmut Schmidt, Bebelstraße: Anneliese Wolkener und Heinz Schwenke, Huestraße : Gerda Meuter, Liebknechtstraße: Werner Frye, Schröderstraße: Helmut Gollan.
Am gleichen Abend wurde die erste Veranstaltung geplant:
Eine Karnevalsfeier am 20. Februar 1976 im Lokal "Südstern".

Anläßlich des Erfolges stellte die RAG (Ruhrkohle) am 20.Dezember 1975 eine von Ihr gestiftete Grubenlok vor dem Platz des Torbogens auf.